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Konfirmation 2018

6 Jungen und 4 Mädchen wurden am Palmsonntag von Pfr. Thomas Schikor konfirmiert und gesegnet. Bereits der vom
Kirchenvorstand begleitete Einzug der Konfirmanden und Konfirmandinnen in die Friedenskirche war ein ergreifender
Moment. Der Kirchenschmuck, die Liturgie und die vom Orgelspiel und vom Posaunenchor begleiteten Lieder u. a.
<Nun danket alle Gott> und <Gott hört dein Gebet> bereicherten den feierlich ausgestalteten Festgottesdienst.
Mit dem aus der Bergpredigt abgeleiteten Ratschlag, sich nicht allzu sehr um Nebensächlichkeiten zu sorgen und sich
vielmehr um das Heil Gottes zu kümmern, hat Pfr. Thomas Schikor den Konfirmanden eine Perspektive für ein ge-
lingendes Leben gegeben.
Vertrauensmann Hans Sponsel zollte den Konfirmanden Anerkennung für ihr als Vorbild dienendes offenes Glaubens-
bekenntnis und lud zum Besuch der regelmäßigen Jugendtreffs ein.
Der Konfirmationsspruch und ein Kreuz mit den Initialen tragen zur Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag bei.

Allgemeines zur Konfirmation:
Die Eltern werden von Pfr. Thomas Schikor jeweils im September aufgerufen, ihre Kinder zum Präparandenunterricht
anzumelden. Die Vorbereitung auf die Konfirmation erfolgt mit dem Präparanden- und Konfirmandenunterricht.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen während der 2-jährigen Vorbereitung mit dem kirchlichen Leben in Gottes-
dienst und Alltag, besonders aber mit der biblischen Botschaft vertraut werden. Sie sollen erfahren, was es bedeutet,
getauft zu sein und an Jesus Christus zu glauben.

Die Konfirmation ist eine jahrhundertealte Tradition in den evangelischen Kirchen. Das Konzept hat sich aber im Laufe
der Zeit stark gewandelt: Während Teenager früher Martin Luthers Schriften auswendig lernen mussten, stellen
Konfirmanden heute Fragen und diskutieren über Glaubensinhalte.
An die Stelle eines dürren, stupiden Katechismuslernens ist inzwischen moderner Unterricht getreten. Die Jugendlichen
sollen nicht bloß Luthers Fragen und Antworten zu den Hauptstücken des Glaubens repetieren, sondern sie entwickeln
auch eigene Wertvorstellungen. „Was ist wichtig für mein Leben?“, lautet die Frage auf einem Arbeitsblatt.
Es wird angekreuzt: Vertrauen, Hoffnung, Familie, Freundschaft, Gemeinschaft, Liebe, Bildung.
Andere Werte wie Geld und Erfolg zählen dagegen weniger. Der Pfarrer vertraut darauf, dass die Auseinandersetzung
mit diesen Fragen den Jugendlichen hilft, eine eigene Haltung zu entwickeln.

Bei der Konfirmation bekennen sich die Jugendlichen zur christlichen Gemeinschaft, sagen selbst <Ja> zum christlichen
Glauben. Sie werden gesegnet und erhalten einen Konfirmationsspruch. Die jungen Menschen werden zu Kirchenmit-
gliedern mit allen Rechten und Pflichten. Mit der Konfirmation wird unter anderem das Recht zugesprochen, in allen
evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen und Pate zu werden. In der bayerischen Landeskirche können
Konfirmierte bereits mit 14 Jahren den Kirchenvorstand mitwählen. Für die Konfirmation gibt es keine Altersbegrenzung.
Voraussetzung ist, dass Sie getauft sind.
Die Konfirmation ist traditionell eine große Familienfeier.