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Kultur im Gemeindehaus

Rückblick zum Adventskonzert 2017

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Beim Adventskonzert 2017 zeigte Vanessa Wolff (Bild oben) ihr herausragendes Können mit der Violine. Mit dezent eingespielter Begleitung zelebrierte sie einfühlsam die Stücke <Largo>, <Halleluja>, <Der Schwan> und <Gabriels Oboe>. Der samtweiche Klang der Violine legte im Gemeindehaus einen Teppich der Ruhe und Besinnlichkeit aus. Für die Romantik erwiesen sich die Sängerinnen und die Stubenmusik der Altbayreuther unter der Leitung von Rudolf Böhm zuständig. Getragen, melancholisch und melodisch wunderschön verhelfen <Es hat aweng gschneit>, <Nachtigall wach auf>, <Durch Bethlehems Stadt> und <Italienische Weihnacht> zur inneren Einkehr und beschreiben die zauberhafte Gefühlswelt der Vorweihnachtszeit. Der Instrumentalchor und der Gesangverein (Bilder ganz unten) jeweils unter der Leitung von Klaus Linhardt glänzten mit ihrem Klangvolumen. Frohlockend mit <Hört der Engel helle Lieder> und andächtig mit <Seht es kommt die heilige Zeit> verkündete der Gesangverein die Botschaft von der nahenden Ankunft des Heilands. Mit <Mache dich auf und werde Licht> erhellte der mit Bassgitarre, Trommel und Piano ausgezeichnet intonierte Instrumentalchor musikalisch das Gemeindehaus, das Lied <In der Nacht von Bethlehem> hielt bereits Ausschau nach dem Stern von Bethlehem als Zeichen des göttlichen Lichtes. Rundum ein wunderschönes Konzert, das den Besuchern viel Freude und eine besinnliche Einstimmung auf die Adventszeit bescherte. Die Spenden dieses Benefizkonzertes kommen der Ukrainehilfsaktion zugute. HS

Nächster Termin

Am Samstag 24. Februar 2018 freuen wir uns auf die Formation Duudn & Bloosn mit Sigi Michl.

Rückblick zu weiteren Kulturveranstaltungen

Unmittelbar nach der Einweihung des neuen Gemeindehauses startete 1996 die Kirchengemeinde
unter der Initiative von Pfarrer Gerhard Matthes mit <Kultur im Gemeindehaus>. Die Konzert- und
Veranstaltungsserie mit Künstlern aus den Bereichen Folklore, Komik und Humor, Gospel, Kirchen-
musik und A-cappella ist zur kulturellen Bereicherung für Hummeltal und Umgebung geworden.

Mai 2017: Der PopChor der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth beeindruckte bei seinem Konzert mit schönen Stimmbildern. Sie verliehen dem Chorgesang Fülle, es boten sich aber auch wunderbare Varianten des Wechselgesangs. Chorleiter Jochen Roth begleitete die aus der Raritätenkiste entnommenen Lieder u.a. <Like I`m gonna loose you> und <September> mit Gitarre oder Piano. Bei <I´ve got plenty o´nuttin> und <Desafinado> glänzte Luise Flegel beim Sologesang mit ihrer brillanden Stimme. Ein rundum souveräner und wohlklingender Auftritt einer sympathischen Schar im Studium befindlicher junger Menschen, die ihre Lebensfreude mit Musik zum Ausdruck bringen.
April 2017: Mit dem Titel <Songpoesie mit keltischer Harfe> hatte Andy Lang die musikalische Prägung des Abends vorgegeben. Das meditative Harfenspiel besorgte eine ruhige und entspannte Konzertatmosphäre. In den Texten sind Geschichten eingebunden, die von reizvollen Landschaften erzählen, die die Liebe zur rischen Kultur ausdrücken und die mit ihrer Romantik berauschen. Die leidenschaftlich zum Ausdruck gebrachte Sehnsucht nach Liebe, Seligkeit und Geborgenheit beschreibt eine von Melancholie erfüllte Gefühlswelt, in der wir uns wieder finden. Die sanften Balladen an der Harfe und die melodisch gefälligen Songs mit der Gitarre ergänzten sich zu einem träumerischen Konzert mit einem gesegneten Ausklang. HS
Januar 2017: Kultur im Gemeindehaus erlebte mit Jörg Streng einen charismatischen Songwriter, der sich mit seinen Texten aus dem Fundament der Bibel bedienst. Die kräftig aufgestockte Combo mit einem 4-stimmigen Chor, mit Flöte, Cello, Schlagelement, Gitarre und David Plüss am Piano hat den Liedern Klangfülle verliehen. Unter dem Konzerttitel <Hoffnung am Horizont> sind neue Lieder entstanden, bei denen Jörg Streng Bibelstellen zugrunde legt, die Mut machen und die Dunkelheit in strahlendes Licht versetzen:
<Wir werden gehalten und wir sind geborgen, wir sind getrost und wir fürchten uns nicht>. Mit einer klaren, unkomplizierten Ausdrucksweise transferiert Jörg Streng seine Botschaften und verbindet dabei seine Liedtexte mit Geschichten wie z. B. die in Erfüllung gegangene Hoffnung auf Rettung der nach einem Grubenunglück eingeschlossenen Bergarbeiter. Diese Hoffnung gründet Jörg Streng auf Jesus Christus: <Ich habe Jesus zum Freund und er sorgt für mich, auf ihn verlass ich mich>. HS
Adventkonzert 2016: Mit einer erlesenen Auswahl vorweihnachtlicher Lieder hat das feierlich anmutende Konzert im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Hummeltal das erste Adventslicht entzündet. Es wirkten mit das Duett Barbara Kießling und Daniel Wiget, der Kirchenchor aus Haag unter der Leitung von Irmgard Ullrich, der Gospelchor Little Light unter der Leitung von Andrea Dörfler und der Hummeltaler Instrumentalchor unter der Leitung von Martin Stölzel.
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Das charismatisch unterschiedliche Genre der Chöre vermochte die faszinierend geheimnisvolle Gefühlswelt dieser berührenden Epoche zu assoziieren. Dabei sind die Lieder <Let my ight shine bright> und <In your arms< keinesfalls eine Momentaufnahme, sondern sie sind ein Wegbegleiter hinein in eine wundersame Zeit der Besinnlichkeit und Entschleunigung. In <Let there be peace on earth> kommt die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck.
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Bei <Wie das Licht nach der Nacht> leuchtet ein Schimmer des Paradieses auf, das uns die Weihnachtsbotschaft verkündet. Eine Bereicherung des Konzerts bildeten die getragen melancholischen Beiträge <Largo> und <Antante> von Barbara Kießling am Piano und Daniel Wiget mit Oboe. Der Gospelchor brillierte mit seiner Leidenschaft und Stimmgewalt, mit der er ausdruckstark die mit dem Advent verbundenen Erwartungen verkündete (<Go tell it on the mountain).
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Wohltuend mit einem Hauch Sentimentalität setzten der Kirchenchor Haag und der Instrumentalchor ihre Akzente in einem Konzert, das eine meditative Heimseligkeit ausstrahlte. Der Spendenerlös wird je zur Hälfte für Brot für die Welt und für ein Projekt der eigenen Kirchengemeinde verwendet. HS
Oktober 2016: Das Duo Zammgebicht brillierte im Hummeltaler Gemeindhaus als ein perfekt eingespieltes Team. Hannes Schott begeisterte als fränkischer Witzbold, der als Multitalent alle Facetten des Humors und des Klamauks beherrscht. In den von Stefan Haußner mit Gitarre oder Keyboard begleiteten Liedern zu Rhythmen aus Blues, Country, Swing oder Reggae waren hintergründiges oder offenkundiges Alltagsgeschehen, poetisch verpackte Kuriositäten und ironisch formulierte Beobachtungen eingebunden. Das Lied <Dahaam, dahaam> vermittelt Unterricht im fränkischen Dialekt.
Bei <Osternächte sind lang> sind Besonderheiten aus dem kirchlichen Gemeindeleben aufgegriffen, die Geschichte vom Landesgartenschaumaskottchen <Klotzaugengerch>, der Song von den <Straßenaufrisstagen> und tiefgründige Balladen wie <Halleluja> sind nur ein Auszug aus dem vielfältigen Repertoire. Dem Wortlaut einer Besucherin: <An diesen Abend werde ich noch lange denken, so viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht> gibt es nichts mehr hinzuzufügen. HS
Oktober 2016: Unter der neuen Leitung von Maria Gerstacker feierte die Formation TonArt bei Kultur im Gemeindehaus eine gelungene Konzertpremiere. Dank einer spürbar intensiven Vorbereitung konnte das Septett mit Franziska Wagner, Daniela Drischel, Anna Hutzler, Maria Gerstacker, Jürgen Engels, Konrad Stern und Pianist Harald Gerstacker in allen Belangen überzeugen. Gesang und Liedauswahl (u. a. Let it be; Der Mond ist aufgegangen; Something stupid) bescherten den begeisterten Besuchern einen verträumten Konzertabend. Das Spendaufkommen erhält der Hummeltaler Kindergarten, dafür herzlichen Dank an den Chor.
Eine Sternstunde mit Liedern zum Advent brachte die mit der Vorweihnachtszeit einhergehende biblische Botschaft der Verkündigung und die von Romantik getragene Heimseligkeit zum Klingen. Das festliche Konzert im Hummeltaler Gemeindehaus wurde vom Gesangverein mit den Liedern u.a. >Seht es kommt die heilige Zeit< und >Hell vom Turm die Glocken klingen< eröffnet. Der Glockenklang als Friedenssymbol, damit sorgte die fein intonierte Mehrstimmigkeit des von Ingrid Klinke geleiteten Ensembles gleich zu Beginn für eine friedvolle und harmonische Ausstrahlung.
Die Formation >Die Vier< mit Irmgard Ullrich, Petra Lautner und Rüdiger Bauriedel eröffneten mit den Volksweisen >Neigt sich`s Jahr adventlich< und >Senora Dona Maria< bildhafte Assoziationsbrücken von einer stimmungsvollen Winterlandschaft bis hin zum Stall von Bethlehem. Vergleichbar mit dem Lichtstrahl eines Weihnachtssterns erhellte die von Ann-Kristin Zdralek geleitete Kinder- und Jugendband mit einem fröhlichen Auftritt den dezent beleuchteten Gemeinderaum. Mit >Hambani kale< eroberte sich die unbekümmert muntere Gruppe die Sympathien der beifallsfreudigen Besucher.
Das Lied >Singen wir im Schein der Kerzen< erwies sich zudem harmonisch im Einklang mit dem Panorama des Bühnenbildes. Samtweich und meditativ getragen verzauberten Ann-Kristin Zdralek mit der Querflöte und Marko Zdralek am Piano mit ihren gefühlvollen Instrumentaleinlagen das Publikum. Mit den Liedern >This little light of mine<, >Da berühren sich Himmel und Erde< und >Siehst du die Sterne> setzte der Instrumentalchor unter der Leitung von Martin Stölzel den Schlussakzent dieses abwechslungsreichen Konzertereignisses.
Mit einer Auswahl aus dem schier unerschöpflichen Repertoire des Gospel gelang es dem Chor <Salvation> bei Kultur im Gemeindehaus 75 Besucher Generationen übergreifend zu berühren und zu begeistern. Beim ausgewogen abgestimmten Ablauf mit einfühlsamen Hymnen einerseits und temperamentvollen Spirituals andererseits variierten die von Chorleiter Jean Mondesir Benoit am Piano begleiteten Sängerinnen und Sänger geschickt mit Solo- Wechsel- und Chorgesang. Der gemeinsam gesungene Refrain <Angels watching over me> verlieh den zufriedenen Besuchern das Gefühl der Geborgenheit für den Nachhauseweg. HS
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Eingebunden in den Programmtitel <Unterwegs> begab sich der Bayreuther Liedermacher Jörg Streng in Begleitung von Andreas Greim mit ausdruckstarken Texten und dezenten Melodien auf eine Reise durch das Leben. Musikalisch die frohe Botschaft des christlichen Glaubens darbieten, das ist den beiden Musikern mit ihren wohltuend melodischen Liedern mit tiefsinnigen Inhalt ganz berührend gelungen. Verpackt in einen wunderschön klingenden Lobpreis haben Jörg streng und Andreas Greim mit dem Bekenntnis: „Du bist der Schöpfer und Herr dieser Welt, deine Liebe kennt keine Schranken, dafür will ich dir danken“ eigene Glaubenserfahrungen vermittelt.
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Für diejenigen Besucher, denen ihr Lebensziel außer Sichtweite geriet, hat Jörg Streng mit dem Lied: „Wer hat nur das Ziel verrückt, ich will zu Gott zurück, will seinen Weg gehen, will sein Wort verstehen“ den Mittelpunkt unseres Strebens wieder klar definiert. Mit einem Abendlied nahm das Konzert der leisen Töne einen ganz feierlich anmutenden Abschluss. HS
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Januar 2014: Der vollbesetzte Konzertraum zeigte, die Bayreuther Formation <Medium Rare> ist eine erste Adresse für die Liebhaber zeitloser populärer Musik. Mit dem mehrstimmigen Gesang und dem melodisch geprägten Sound mit Gitarren, Keyboard und Mundharmonika sorgten die gefälligen Balladen von Musikgrößen wie Beatles, Eagles, Crosby, Stils & Nash und Paul Simon für Inseln der Entspannung und der Träumerei.
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Das Musikertrio schloss die beachtliche Bandbreite vom Hard Rock (Dancing in the dark) bis zum Reggae (I can see clearly now) in ihr Liederrepertoire ein. Mit einigen neu in das Konzertprogramm aufgenommen Songs bewiesen die drei Musiker Wagemut, doch grundsätzlich blieben sie mit Ohrwürmern aus den Schatullen des Country Rock (Peaceful easy feeling) des Folk Rock (Suite Judy blue eyes) und des Classic Beat (Here comes the sun) dem Musikstil treu, für den sie das Publikum verehrt.
Das zeichnete die Aavantgardinen bei der Vorstellung im Oktober 2013 aus: Mit offenen Augen und Ohren kuriose Beobachtungen im Alltag registrieren und dies mit einer Brise Poesie und einem Schuss Übertreibung kritisch und witzig formulieren können, eine professionelle Gesangsausbildung nachweisen, von den Instrumenten Gitarre, Saxophone, Cello oder Piano mindestens eines zu beherrschen, eine Vorliebe für eine ausgefallene Kostümierung zeigen und mit Charme Menschen vereinnahmen können.
Das pfiffige und kesse Frauensextett hat bei den in gängige Melodien der Schlagerszene eingebundenen Episoden Themen aufgegriffen, zu denen das Publikum im nahezu vollbesetzten Gemeindehaus ein Spiegelbild eigener Erlebnisse wahrgenommen haben dürfte. Der Ablauf einer total verkorksten Familienfeier, das Ehrenamt im Zwiespalt von Vereinnahmung und glückseligen
Engagement, eine bedauernswerte mit überzogenen Erwartungen überhäufte neue Pfarrerin und der Bio-Trend wurden im Eiltempo mit Pointe zu Pointe auf die Schippe genommen. HS
Das Vokalquartett FreiSing stöberte bei Kultur im Gemeindehaus im Archiv zeitloser Musik bei namhaften Komponisten aus der zurückliegend hochkulturellen Epoche und zeigte sich bei deren Verlebendigung glänzend disponiert. Mit Hingabe identifizierte sich das Ensemble mit dem ausgesuchten deutschen Liedgut und transferierte dies leidenschaftlich und gefühlvoll zu den zahlreichen Besuchern. Während der erste Programmabschnitt von ruhigen und meditativen Liedern mit friedvoller Spiritualität geprägt war, bevorzugte der zweite Abschnit weltliches Liedgut mit besinnlicher beschwingter Betonung. HS
Feb. 2013: Der Experte für Kulturreisen Horst Mayer aus Hummeltal hat mit beeindruckenden Bildern von seiner erlebnisreichen Reise durch das arabische Land Jordanien berichtet. Trotz der im 7. Jahrhundert vollzogenen Islamisierung ist das ursprünglich christliche Jordanien insbesondere durch den Ort Wadi Al-Kharrar, an dem Johannes der Täufer vor 2000 Jahren Jesus im Jordan getauft hat, eine urchristliche Gedenkstätte geblieben. Auch der Berg Nebo südlich der Hauptadt Amman hat religiöse Bedeutung. Hier hat Moses 1200 vor Christus erstmals das gelobte Land erblickt.
Zu den hervorzuhebenden Sehenswürdigkeiten des Wüstenstaates gehören auch die Felsenstadt Petra mit ihren kunstvoll in den roten Fels gemeißelten Fassaden und die bizarre Felsenlandschaft von Wadi Rum mit ihren roten Sanddünen und den hoch in den Himmel ragenden Felsnadeln, die dem Gebiet ein ungeschliffenes und raues Landschaftsbild von unbeschreiblicher Schönheit verleihen. Besonders erwähnenswert sind zudem die gut erhaltene Ruinenstadt Jerash aus der Römerzeit, die Stadt Madaba und im Norden die Wüstenschlösser der Kalifen. HS

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Die Violine (allgemeiner Sprachgebrauch Geige) zählt zweifellos zu den anspruchsvollsten Instrumenten. Mit diesem Hintergrund war es einfach verblüffend, mit welcher Perfektion die Musiker des kleinen Mini/Maxigeiger-Ensembles die von ihrer Leiterin Sabine Peetz (im Bild rechts) ausgesuchten Stücke zu spielen vermochten. Nachdem die Musiker vorrangig als Solisten auftraten, beeindruckten sie individuell mit ihrer Präzision und Klangreinheit. Zu den Virtuosen des Abends gehörten: Joel Peter, Christian Hochbaum, Leni Maier, Annabel Nolte, Lukas Jess und Felix Hochbaum. HS
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Im Rahmen seiner regionalen „Song of Joy – Tour“ gastierte der Gospelchor Little Light unter der Leitung von Andrea Dörfler im November 2012 in Hummeltal. Aus dem schier unerschöpflichen Repertoire des mitreißend modernen Musikstiles mit seinen spirituellen Texten, die in fröhlicher Weise die gute Botschaft der Christenheit verkünden, hat der Chor eine angenehme Mischung aus rockig schwungvollen und sanften einfühlsamen Liedern ("Simple song of love", mit Saxophonbegleitung) gefunden.
Das melodische Titellied „Song of Joy“ konnte für den Konzertbeginn nicht treffender gewählt sein, um eine emotionale und mitnehmende Brücke zum Publikum zu schlagen. Die Dynamik der rhythmischen Musik vermag eine geheimnisvolle atmosphärische Stimmung entwickeln, mit der sich der Besucher mitnehmen lässt in die spirituelle Glückseligkeit. Das den Chornamen gebende Schlusslied „This little light of mine“ setzte den Akzent zu einem schönen Konzert mit Streicheleinheiten für die Seele. HS
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2012: Das Ensemble „Piano Quatuor“ und die Sängerin Iris Meier unternahmen zusammen mit dem Publikum eine musikalische Weltreise von Wien über Berlin bis zum Broadway und inbegriffen eine Zeitreise vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. In dem musikalischen Schatzkästchen befanden sich säuberlich entstaubt auserlesene Raritäten aus Film („Mary Poppins“), aus Musical („My fair Lady“), aus Operette („Der Walzertraum“) und aus Klassik u.a. von Luigi Boccherini. Auch die Vorliebe für große Künstler vergangener Zeit (u. a. Wolfgang Amadeus Mozart) war überzeugend authentisch.
Das fantastische Armenien: Der in Hummeltal ansässige Mainwelle-Moderator und Journalist Horst Mayer ließ mit Musikeinlagen, mit eindrucksvollen Bildern und mit rhetorisch spannend zusammengestellten Informationen seine Reise durch Armenien für die Besucher erlebbar machen. Das tief religiöse und aufgrund einer hohen Arbeitslosigkeit arme Land ist geprägt von einer zerklüfteten Landschaft mit tiefen Tälern und mit lieblichen Hochebenen. In Sichtweite zur Hauptstadt Eriwan erhebt sich der 5158 hohe Berg Ararat. An diesem Berg ist die Arche Noah nach dem Ende der Sintflut gestrandet. Der Benefiz-Kulturabend wurde zudem musikalisch vom <kleinen Posaunenchor> unter der Leitung von Anne Müller ausgestaltet.
Bei seiner Auswahl von vorwiegend sanftmütigen und gefühlvollen Songs brillierte das Vocal-Ensemble TonArt mit ergreifenden Stiimmen und mit erstaunlicher Klangreinheit. Die Lieder erzählten von Lebenserfahrungen, von Liebe und Leidensschaft und sie bauten dabei Brücken, an das Wunderbare zu glauben: „Wunder gescheh´n, ich hab es gefühlt; nicht nur das glauben was wir seh´n, es gibt so vieles was wir nicht versteh´n.“ Die samtweichen Evergreens wie z.B. >Something stupid<, >Let it be<, >Tears in heaven< und >Irgendwo auf der Welt gibt es Glück, ich träume davon< verbreiteten einen Hauch von Melancholie und Verträumtheit.
Ein gut aufgelegtes Sextett namens Landmusigg, besetzt mit zwei Gitarren für Rhythmik, Melodie und Bass (Siggi Michl und Georg Hofmann), mit einer geschmeidigen, seidenweichen Violine (Hannah Förster), mit den tonangebenden Klarinetten (Judith Förster und Andy Richter) und einem melancholischen Akkordeon (Sandra Hollstein), überzeugte mit faszinierender Spielkunst und mit einem von Rhythmik und von fränkischen Wurzeln bestimmtem Klangbild. Natürlichkeit, Humor, ein mit anmutender Gestik versprühter Charme, Texte, die den Alltag beschreiben (>Du di net o<) und eine von virtuoser Eleganz und edler Interpretation geprägte Musik verleiht Landmusigg das einzigartige Profil, das auch das vollbesetzte Gemeindehaus zu begeistern wusste.
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Februar 2011: 1. Hummeltaler Brassnacht Teil 1: Dieser Anklang zur ersten Hummeltaler Brassnacht hat verblüfft. Den ersten Programmteil eröffnete das Septett <Blech für alle Fälle> (Bild). Eine Formation, die unter der Leitung von Anne Müller u.a. mit dem alten englischen Volkslied <Greensleeves> und mit <Tango aferrado> von Thomas Rieger gleich gewinnend den richtigen Ton traf. Zudem wirkten mit: Nina Ahner, Julia Maisel, Andrea Rieß, Matthias Bertelshofer, Ulrike Kummer und Ramona Schwarzer.
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1. Hummeltaler Brassnacht Teil 2: Die Besucher erlebten bei Kultur im Gemeindehaus einen entspannten und unterhaltsamen Cocktail mit origineller Blasmusik. Der von Anne Müller zusammengestellte Talentschuppen <Junior Brass> (Bild) zeigte sich bei Wolfgang Amadeus Mozarts <Kleiner Nachtmusik> ambitioniert für anspruchsvolle Stücke. Es wirkten mit: Franziska Kaniewski, Maximilian Arneth, Felix Arneth, Elisa Krug, Christa Conrad und wie bereits erwähnt: Anne Müller.
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1. Hummeltaler Brassnacht Teil 3: Im Programmteil mit den <Bumble Bee Brassas> durfte nun bei den eingefügten hintergründigen und mehrdeutigen Wortspielereien herzhaft gelacht werden. Die Musiker fungierten nun auch als Laienkabarettisten und wurden hierbei vom Bayreuther Urgestein des fränkischen Mundartkabaretts, Kulturpreisträger Eberhard Wagner (links im Bild) im Monolog als auch im Dialog mit feinsinnigen Wortwitz kräftig unterstützt. Musikalisch wusste das Sextett von <Bumble Bee Brassas> bei <Brazil>, <Das Flohlied> und <You are magic> zu überzeugen. Der Spendenerlös des von Horst Mayer organisierten Benefizkonzertes wird der Posaunenchorarbeit zu Gute kommen. HS
Januar 2011: Die Fränkische Vielharmonie, ein Quartett musikalisch besetzt mit Klavier, Violine und Gitarre, servierte den Besuchern im vollbesetzten evangelischen Gemeindehaus ein amüsantes und unterhaltsames Programm mit Text- und Wortakrobatik zu klassischer Musik. Die Philharmonie bediente sich moderner Volksmusik aber auch Werken von hochrangigen Künstlern. Zu dessen Notenportal formulierten die Musiker zeitgenössische Texte, gespickt mit Wortspielerei, mit Witz und deftiger Satire. Musikalisch darf die Extraklasse von Pierre Gaillard hervorgehoben werden, der mit seiner Violine mit schwierigen Solopassagen glänzte.
Oktober 2010: Eingebunden in das Programm "Der Bluntschli" servierte der Musiker Hans-Georg Köhler bekannte und unbekannte Chansons von Georg Kreisler. Kreislers Texte sind gespickt mit Ironie, Satire und versteckten Witz. Eher beschwichtigend ist Köhlers Anmerkung zu den Texten zu verstehen: "Wer Kreisler allzusehr schwarzen Humor zuschreibt, der verschließt die Augen vor der Wahrheit." Für den <herzhaften Lacher> sind diese oft makaber angehauchten Texte sicherlich nicht bestimmt, doch bei <Der Hochzeitstag>, <Der General>, <Der schöne Heinrich> und natürlich <Tauben vergiften> gab es stets Gelegenheit zum Schmunzeln.
Im Februar 2010 wurden einem amüsierten Publikum zwei Rentner vorgestellt: Der Niemands Karl und der Keiners Fritz – beide verkörpert und gespielt vom Bayreuther Kabarettisten Eberhard Wagner in seinem Kabarett-Stück „Ka Zeit, ka Zeit“. Der Kulturpreisträger parodierte nicht nur äußerst gekonnt Charakter und Alltag zweier grundverschiedener Ruheständler, sondern nahm höchst aktuell in seinen munteren Monologen sowohl Bezug auf lokalpolitische Ereignisse als auch auf überregionale Ereignisse. Wagner amüsierte sich über hiesige Straßennamen, was ihn in die Lage versetze, bei Freunden zu berichten, er sei mit dem Fahrrad von Bayreuth bis „Mailand“ gefahren. Dem Gemeinderat empfahl er, den ÖPNV mit einer Magnetschwebebahn aufzuwerten, die auf alle Fälle eine Haltestelle am Rettl-Museum haben muss.
Januar 2010: Die Beliebtheit zeitloser Popsongs und Rockballaden, so genannter Evergreens, ist ungebrochen. Erlebbar war dies bei einem Konzert mit Medium Rare. Die Inspiration von Liedern wie „We can work it out“ von den Beatles oder “I`m a Believer” von den Monkees, die einer in den 60er Jahren aufmüpfigen Generation den Wind unter den Flügeln bescherte, und auch andere Lieder wie „Piano Man“ von Billy Joel oder „Heart of Gold“ von Neil Young fasziniert immer wieder neu. All` diese schönen Klassiker wurden von den vielseitig talentierten Musikern von Medium Rare blitzsauber und virtuos klingend serviert. Die Liederauswahl insgesamt glich einem Special, einem „Best of“ von Balladen der zurückliegend revolutionären Musikepoche. Und etwas Unverwechselbares, Gemeinsames blieb allen Liedern: Der vielstimmig und melodisch geprägte Sound von Medium Rare.
Januar 2010: La Cucaracha im Gemeindehaus
Im Oktober 2009 folgten 4 Posaunisten des Hummeltaler Posaunenchores einer Einladung nach Brasilien. Den Reisebericht des Rundfunkjournalisten Horst Mayer über die brasilianischen Südstaaten Santa Catarina und Parana verfolgten 120 interessierte Besucher. Höhepunkt waren die Fotos vom Iguacu-Nationalpark mit den breitesten Wasserfällen der Welt. Spannende Informationen gab es aber auch zu Land und Leuten sowie zu Klima und anderen Reisebedingungen. Mit Überraschungen wartete im Rahmenprogramm der Hummeltaler Posaunenchor auf. Zusammen mit Mitgliedern des Franconian Brass Ensemble spielten die Musiker in der Vortagspause südamerikanische Stücke (Brasil, La Cucaracha) und belebten den weiteren Verlauf des Abends.
Oktober 2009: Ein bis tief in die Seele vordringendes Konzert mit <Ita> öffnete den Besuchern bei Kultur im <Gemeindehaus> die Sinne für eine spirituelle, überdimensionale Gefühlswelt. Begleitet von ihrem Ehemann Martin Ducke am Piano strahlte Sonja Rosenzweig mit ihrer angenehm sanften und doch ausdruckstarken Sopranstimme Wärme und Zuneigung aus. Ihre Texte erzählten uns viel von Gott, der uns in unserer Begrenztheit mit seiner Gnade und seiner Liebe umgibt, in seiner Güte dürfen wir uns geborgen wissen. Die Lieder weckten uns auf, dies dankbar und nicht selbstverständlich aufzunehmen.
Januar 2009: Mit diesem Konzert gelang es dem Musiker und Songwriter Andy Lang zweifelsfrei, seine Anhängerschar weiter zu vergrößern. Begleitet mit Harfe oder Gitarre verstand es Andy Lang mit alten und neuen Songs die in die keltische Musik hineingelegte Faszination, den Zauber und die Mystik wundervoll zum Ausdruck zu bringen. Die meist verträumt, melodisch sanften Lieder sind gerade in unserer immer <lauter> werdenden Gesellschaft ein beruhigender Gegenpol. Die Texte erzählen von Liebe und Sehnsucht, von Glaube und Hoffnung, vom Schicksal der Kelten und der Iren. Die einladende Atmosphäre des Gemeindehauses, die Ausstrahlung des Musikers, die Melancholie der Lieder und das Kerzenscheinambiente halten diesen Konzertabend sicherlich lange in Erinnerung.
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November 2008: Bei Kultur im Gemeindehaus lud Urbain N`Dakon zu einer beeindruckenden Reise durch die Elfenbeinküste ein. Kulturell prägt eine Sprachen- und Religionsvielfalt die 19 Millionen Einwohner der einstigen französischen Kolonie, die ca. 60 ethnischen Gruppierungen der Elfenbeinküste sind der Springbrunnen unterschiedlichster musikalischer Strömungen. Dem Solisten und Songwriter gelang es mit spürbar außerordentlichem musikalischen Talent, mit melodisch betonter Spielkunst und mit angenehmer Stimme die Zuhörer in den Bann zu ziehen. Seine ruhigen und besinnlichen Balladen sind ein wunderbarer Streifzug durch die afrikanische Folklore, sie erzählen von Liebe, von Gott, blicken tief in die Seele der Ureinwohner.

Januar 2008: Der Gospelchor Rainbow hat es eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Die Gospelmusik trifft mit ihrer Anziehungskraft und Fröhlichkeit, mit ihrer Botschaft und Spiritualität den Puls der Menschen und der Zeit: So geschehen auch in Hummeltal, als ein klingender bunter Regenbogen mit wunderschönen Gospels und Spirituals das Gemeindehaus erhellte. Der Regenbogen war besetzt mit drei Musikern, mit 18 Sängerrinnen und 2 Sängern und einem sehr engagierten Chorleiter Jean Mondesir Benoit.
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Oktober 2007: Das Konzert mit Black Velvet dürfte den Anhängern und Freunden für Irische Songs, Balladen und Jigs wohl lange in Erinnerung bleiben. Peter Wendel (rechts) und Christian Hartung waren einfach <gut drauf>. Mit Leidenschaft und Esprit gelang es perfekt, die Musikinstrumente Gitarre, Banjo und Violine sowohl bei den schier immer schneller werdenden Jigs als auch bei den romantischen, sanften Balladen <Red is the rose> und <Nightingale> melodiös in Einklang zu bringen.




September 2007: Auf ihrer Reise durch die Welt des Musicals begleiteten Helen Davies (Bild Mitte), Renate Gola-Davies und Helene Frucht am Piano ein begeistertes Publikum. Der Programmtitel <Wunderbar> erfüllte, ja übertraf die Erwartungen. Es war auch dank einer gelungenen Liederauswahl ein fantastisches Konzert.




Bild rechts: November 2006: Große Begeisterung löste das Konzert der Mini-Geiger aus Bayreuth unter der Leitung von Sabine Peetz aus. Das Konzert wurde allerseits als einzigartiges Erlebnis bezeichnet. Besondere Anmerkung verdient, dass die 16 Kinder ihre Stücke mit großer Sicherheit und Musikalität auswendig spielten.




Bild links: Zum Repertoire des Chores <Inspiration> zählen madrigale Songs, israelische, deutsche und afrikanische Gospels und Spirituals der neuen und alten geistlichen Musik.




Bild rechts: Das Beat-Percussion-Ensemble zelebrierte mit gebräuchlichen und weniger bekannten Schlaginstrumenten eine vielfältige Virtuosität und bewies, dass Schlaginstrumente nicht schrill dominieren müssen, sondern auch ganz sanft klingen können.
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Bild links: Zu Stammgästen zählt inzwischen das <Quantett Johannes Kobelt>. In deren Programm erklingen auch unbekannte, rare und kuriose Instrumente.







Bild rechts: Unter dem Motto <Es leuchten die Sterne> unternahm Renate Gola-Davies mit ihrer ausdrucksvollen Sopranstimme einen Ausflug in die Filmmusik der 30er und 40er Jahre.




Bild links: Schon dreimal faszinierte das philippinische Gesang- und Tanzorchoster <Manila Vocal Ensemble> mit Volks- und Liebesliedern zu Gitarre und Trommeln das jeweils prall gefüllte Gemeindehaus.




Bild rechts: November 2004: Mit Musik aus keltischen Wurzeln begleitet mit Harfe und Gitarre verzauberte der Barde und Theologe Andy Lang sein Publikum.




Bild links: November 2003: Mit seinen ermutigenden Texten voll aus dem Leben versprühte der musikalisch und personell stark besetzte Chor <Towards the light> eine fröhliche Atmosphäre.




Bild rechts: November 2002: Der <Rostov Don Kosaken Chor> imponierte mit seiner Stimmgewalt. Unvergleichlich die dunklen Bässe und die klaren Tenöre im Wechselspiel zwischen Chor- und Sologesang.
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Das Gesangensemble <Di Dap du waps> mit Pfrin. Gerlinde Lauterbach ließ in der groß ausgelegten Bandbreite der klassischen Musik keine Wünsche offen.
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Weiterhin sollen nicht unerwähnt bleiben die Auftritte von <Beinahe Sechs>,
von <Dreyschlag>, von dem Gospelsänger Keith Tynes, von <Nachschlag>,
von <Joculatores Gocksam> und natürlich vom musizierenden Pfarrer
Wolfgang Buck.